Sunday, May 27, 2012

"Die Leute und die Reduktion des Klimawandels"

Eine Freund schrieb mich an und bat um Rat: "Nun wollen die Leute aber auch gerne wissen, wie sie persönlich zur Reduktion des Klimawandels beitragen können. Kannst Du mir da weiterhelfen - mit ein paar Gedanken?". Meine Antwort dazu, in Kürze und spontan:


Generell meine ich, dass "der einzelne" zunächst gar keine Möglichkeit hat, außer die Entwicklung von Technologien zu befördern, die erstens effektiv zu Verminderungen von Emissionen führen, und zweitens wirtschaftlich attraktiv sind. [Wir in Deutschland sollten vor diesem Hintergrund froh sein, dass in China die Solarzellen-Technologie kopiert und gepusht wird. Dito USA, wo man auf Dumpingpreise mit Strafzöllen reagiert.] Die entscheidende Frage ist ja die nach den Quantitäten, und da erscheinen dann aktive Bürgermaßnahmen zumeist als gut-gemeintes, in der Sache wirkungsloses symbolisches Tun (das ggf. sogar noch die Illusion verbreitet, man tue ja etwas und so die Entwicklung wirksamer Ansätze behindert).
Die globalen Emissionen sind im letzten Jahr laut IEA um 3.2 % gestiegen. Ich glaube, das entspricht der jährlichen Emission von Deutschland, um und bei.
Die wirksamste Klimapolitik der letzten Jahrzehnte war die 1-Kind Politik in China, die der Welt ca. 400 Millionen CO2-Emittenden und Emittenden-Vermehrern erspart hat.

15 comments:

Quentin Quencher said...

Wenn man einer Studie von Jose Tapia Granados und Edward Ionides von der Uni Michingan, sowie Oscar Carpintero von der University von Valladolid in Spanien glaubt, dann ist das Bruttoinlandsprodukt maßgebend für CO₂ Emissionen und nicht die Bevölkerungszahl.

"Tapia Granados and colleagues found no observable relation between short-term growth of world population and CO2 concentrations,"

http://www.terradaily.com/reports/Global_warming_New_research_emphasizes_the_role_of_economic_growth_999.html

Wobei natürlich noch zu klären wäre, was unter "short-term growth of world population" zu verstehen ist.

Für mich war das ein Anlass, den Green New Deal zu kommentieren, von dem Nico Paech meint, es sei nur Heuchelei aufgrund finanzieller Rebounds. Das Einzige was dem Klima nützen würde sei letztlich eine Postwachstumsgesellschaft.

http://www.science-skeptical.de/blog/die-nachricht-die-niemand-horen-will/007536/

Peter Heller said...

Hallo Herr von Storch,

Zwei Fragen:

1. Würden Sie der Haltung zustimmen, die ¨wirksamste Klimapolitik der vergangenen Jahrzehnte¨sei eine nicht tolerierbare Menschenrechtsverletzung?

2. Empfehlen Sie Ihrem Freund, auf Kinder zu verzichten, um seinen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz auf die wirksamste Weise zu leisten?

Anonymous said...

"Die wirksamste Klimapolitik der letzten Jahrzehnte war die 1-Kind Politik in China, die der Welt ca. 400 Millionen CO2-Emittenden und Emittenden-Vermehrern erspart hat."

Linst da der alte Malthus wieder mal ums Eck, inkl. Club of Rome und bis hin zu den Misanthropen der Gegenwart?

Bildet der Satz vor dem Hintergrund von Millionen abgetriebener mehrheitlich weiblicher Föten, staatlicher Repressionsmaßnahmen etc., eine Art neu interpretierten Goethe ...

"Nichts Besseres weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen, als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei, wenn hinten weit, in der Türkei, die Völker aufeinander schlagen.

Oder gar Hölderlin: "Was kümmert mich der Schiffbruch der Welt, ich weiß von nichts als meiner seligen Insel."

Oder ist es der Versuch mit einer Reihe von neuen threads von der Büchse der Pandora abzulenken, die sich mit Beiträgen wie "Occupy Climate" oder "CLIMATE CHANGE ARBITRATION BIAS AT WIKIPEDIA" aufgetan hat?

Die Frage sei gestattet, welches Welt- oder Menschheitsbild sich hinter solchen Sätzen offenbart.

Lässt sich der Wert oder Unwert menschlicher Existenz in Form von CO2-Emissionswerten bemessen?

Bedaure, Herr von Storch, aber diese Sorte von "Nichts Besseres weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen"-Sentenzen ist in mehrerlei Hinsicht bedenklich und inhuman. Eine üble und unbedachte Entgleisung.

CO2-Vermeidung als "moralische" Pflicht bis hin zur Geburtenvermeidung und als Abtreibungsgrund?!

Nähme mich außerdem wunder, wie Sie konkret und wissenschaftlich begründet eine "wirksame Klimapolitik" aus ca. 400 Millionen Nichtgeborenen, Abgetriebenen oder - sagen wir's euphemistisch - "Vermiedenen" ableiten.

V. Lenzer

Mathis Hampel said...

Danke für diese persönliche Einschätzung! Liest man viel zu selten!

Warum hat der einzelne zunächst gar keine Möglichkeit? Mach Kleinvieh keinen Mist? Warum rügen Mütter schlimme Kinder mit "was wenn das alle machen würden?" (Ich würde mehr Idealismus begrüßen.)

ad. China. Ich interpretiere Hans von Storchs (bewusst provokante) Aussage als Argument für eine 'no-regret' Vermeidungspolitik a la Hartwell (deren Pragmatismus ich begrüße)

Stellt sich noch die Frage nach der Rolle des Wissenschafters? Erzieher, Advokat, Moderator? Ist 'honest brokering' der heilige Gral?

Reiner Grundmann said...

Nach der Kaya Identitaet sind es in der Tat Bevoelkerung, pro Kopf Konsum, Energiegehalt des GDP und CO2 Gehalt der Energie, die die globalen Emissionen bestimmen. Es gibt ein schoenes interaktives online tool, mit dem man herumspielen kann.

Wenn HvS sagt, die chinesische Bevoelkerungspolitik war in diesem Sinne effektiv, dann darf man das nicht als moralische Verteidigung verstehen.

Wenn uns Menschenwuerde wichtig ist, wissen wir, an welchen Schrauben man drehen muss. (Hint: look at f in the equation). Das ist Hartwell.

Anonymous said...

@ Peter Heller (#2)

Kennen wir alle die Antworten nicht schon? Vielleicht darf ich noch etwas ergänzen:

Den größten Beitrag zu CO2-Reduktionen der letzten Jahre leistete die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise.

Muss ich jetzt noch schriftlich darlegen, dass ich das Herbeiführen von Wirtschaftskrise als Instrument für CO2-Reduktionen ablehne oder sollte dies nicht selbstverständlich sein?

HvSs Punkt ist doch gerade dieser:

Alle klimapolitischen Maßnahmen von Kyoto-Protokoll bis was-weiß-ich waren bislang wenig effektiv. So wenig, dass der Beitrag anderer Effekte außerhalb von Klimapolitik (Chinas 1-Kind-Politik, ich ergänze Wirtschaftskrise und FCKW-Verbot) sogar größer ist.

Andreas

Anonymous said...

Lieber Herr Von Storch!

sie hätten noch viel ehrlicher und direkter sprechen können. Der Einzelne kann gar nichts gegen od. für das Klima tun. Punkt aus fertig!
Ob die Chinenes Mamas nun 1 od. 2 Kinder großziehen, mag regional von höchster Bedeutung sein, das globale Klima ändert sich damit in einem nicht messbearen Bereich. Wie auch, wir hätten heute vielleicht 400ppm statt 392 od. so und das macht mal auf ein paar Dekaden gesehen auch keinen Unterschied. Ich hoffe alle wissen, wie weit man mit "wetterabhängigen" Energieformen kommen kann. Weit nicht, auch wenn man die Kosten mal unberücksichtigt lässt. Solar Pannels können auch in Zukunft maximal eine Hand voll % am Energiebedarf decken, das Gleiche gilt für Wind. Ich kann ihnen sagen, was um die Mitte des Jahrhunderts als wichtigste Energiequelle übrig bleiben wird: Kohle! und was das für die CO2 Emissionen bedeutet, weiß jeder!
Die heutige Klimapolitik und der höchst naive Idealismus führen in eine Sackgasse. Es tut mir leid, aber wer das nicht erkennt, hat bis dato nichts verstanden.

Reiner Grundmann said...

From the FT (try this link for full story)


The shale gas boom has led to a big drop in US carbon emissions, as generators switch from coal to cheap gas.
According to the International Energy Agency, US energy-related emissions of carbon dioxide, the main greenhouse gas, have fallen 450m tonnes over the past five years – the largest drop among all countries surveyed.

Fatih Birol, IEA chief economist, attributed the fall to improvements in fuel efficiency in the transport sector and a “major shift” from coal to gas in the power sector. “This is a success story based on a combination of policy and technology – policy driving greater efficiency and technology making shale gas production viable,” Mr Birol told the Financial Times.

Gas is fast becoming the new fuel of choice for the US power sector: in the past 12 months, coal generation has slumped by 19 per cent while gas generation has increased by 38 per cent, according to US Department of Energy figures. A gas-fired plant produces half the CO2 emissions of a coal-fired one.

Günter Heß said...

Lieber Herr von Storch,
ich möchte Ihren Freund keinen Rat geben, der ihn daran hindert sein Leben zu genießen.
Stattdessen habe ich mich gefragt, was wohl der WBGU uns globalen Menschen raten würde.
Der WBGU schreibt:
„Die Große Transformation verlangt Technologiesprünge, neue Wohlfahrtskonzepte, vielfältige soziale Innovationen sowie ein bislang unerreichtes Niveau an internationaler Kooperation. Sie kann nur gelingen, wenn die Menschen sie wollen.“
Ich denke der WBGU könnte ihrem Freund sagen, falls er Ingenieur ist Technologiesprünge erzielen, falls er Politiker ist neue Wohlfahrtskonzepte und soziale Innovationen entwickeln und international kooperieren, falls er keines von dem ist, er solle einfach mit uns anderen die große Transformation wollen.
Aber Spaß beiseite. Ich möchte im folgenden den hypothetischen Ratschlag des WBGU aus dem Ziel des WBGU ableiten:
„Die wichtigsten Ziele der globalen Transformation der Energienutzung sind die Begrenzung der globalen Energienachfrage, der Zugang zu moderner Energie für alle Menschen, die Dekarbonisierung der Energieversorgung sowie die Einführung neuer klimaverträglicher Techno-logien im Verkehr, bei Gebäuden und in der Industrie.“
Das wichtigste Ziel wird ja immer zuerst genannt. Ich analysiere deshalb zunächst das 1. Ziel, da das ja auch alle Menschen persönlich beeinflussen können, für die anderen Ziele müsste man ja Ingenieur mit spezieller Ausbildung sein.
Das Ziel das wir Alle beieinflußen können heißt also: „Die wichtigsten Ziele der globalen Transformation der Energienutzung sind die Begrenzung der globalen Energienachfrage,...“
Die Energienachfrage eines Menschen kann man etwa durch folgende vier Fragen abschätzen:
1. Wie groß ist sein Wohnraum in qm?
2. Wieviel Flugreisen unternimmt er pro Jahr, kontinental bzw interkontinental
3. Wieviel km fährt er täglich zur Arbeit mit dem PKW oder dem ÖPNV?
4. Wieviel km fährt er privat im Jahr mit dem PKW oder dem ÖPNV?
Vergegenwärtigen wir uns wieder das Ziel des WBGU:
„Die wichtigsten Ziele der globalen Transformation der Energienutzung sind die Begrenzung der globalen Energienachfrage,...“
Der WBGU rät also indirekt ihrem Freund und uns Menschen:
1. Beschränke Dich auf 9 qm Wohnraum pro Person! (Reicht ja während des Studiums)
2. Fliege nicht.
3. Kauf Dir eine kleine 9 qm Wohnung in der Nähe deiner Arbeit und gehe zu Fuß oder fahre Fahrrad.
4. Mache Urlaub im eigenen Bundesland mit dem Fahrrad.
5. Wolle die große Transformation.
„Die wichtigsten Ziele der globalen Transformation der Energienutzung sind die Begrenzung der globalen Energienachfrage,...“
Mit freundlichen Grüßen
Günter Heß

Peter Heller said...

Herr von Storch, Andreas und Rainer Grundmann sind oben nach meiner Interpretation der Auffassung, Sie würden meine erste Frage mit "ja" und die zweite mit "nein" beantworten. Wenn dem so ist, warum weisen Sie dann Ihren Freund überhaupt auf die chinesische Bevölkerungspolitik hin?

Sie haben sicher keine bösen Absichten damit verfolgt, daran zweifle auch ich nicht. Aber es sollte Ihnen zu denken geben, daß Sie "spontan", also reflexhaft, ausgerechnet ein solches Beispiel bringen. Wie eigentlich kommt man dazu, Unterdrückung mit "Klimaschutz" zu assoziieren? Ist tatsächlich mit der Klimaschutzagenda ein Denken eingezogen, in dem Menschen nur mehr als "Emittenden und Emittendenvermehrer" angesehen werden? Wird diese Art zu denken wirklich von den Befürwortern des Klimaschutzes als naheliegende Zwangsläufigkeit angesehen, die das Hinterfragen solcher Assoziationen unverständlich erscheinen lässt?

Wenn man die Effektivität von Maßnahmen in der Anzahl der vermiedenen "Emittenden und Emittenden-Vermehrer" messen will, dann nämlich gibt es noch eine Reihe weiterer überaus wirkungsvoller Maßnahmen, von denen einige auch schon erfolgreich implementiert wurden. Niemand aber käme auf die Idee, diese Geschehnisse oder Möglichkeiten nun ausgerechnet hinsichtlich ihrer klimaschützenden Wirkung zu bewerten.

Falls Sie also tatsächlich Ihre Aussage als konstruktiven Debattenbeitrag ansehen, dann ist das aus meiner Sicht ein klarer Beleg dafür, welche tiefe moralische Verkommenheit - und ich benutze diese starken Worte mit Bedacht - durch die Klimaschutzideologie schleichend in unser Denken Einzug gehalten hat. Unter dem Deckmantel der "Verantwortung für kommende Generationen" wird ein Menschenbild implizit und unbemerkt propagiert, das Menschen und deren Nachkommen nicht mehr als Quellen von Freude, Hoffnung, Inspiration, Kreativität und neuen Möglichkeiten ansieht. Sondern vielmehr als Gefährdung unserer Zivilisation. Diese Ideologie macht uns krank.

Von daher wäre die einzige wirklich verantwortbare Antwort an Ihren Freund gewesen: Belaste Dich nicht mit unnötigen Sorgen, genieße Dein Leben so sehr Du kannst.

Vielleicht haben Sie aber auch genau diese Antwort gegeben, sie aber als "Lehrer" so formuliert, daß er selbst darauf kommt. Denn Ihr Verweis auf die "1-Kind-Politik" kann auch als Ironie verstanden werden. Als klaren Hinweis darauf, daß Klimaschutz prinzipiell unmöglich ist, der nicht im Widerspruch zu Menschen- und Freiheitsrechten steht, der nicht Innovationen verhindert und nicht zu sozialen Verwerfungen und Wohlstandsverlusten führt.

Kein Klimaschutz ist der beste Klimaschutz. Weil auf diese Art die Tür für totalitäres Denken nicht geöffnet wird und das freie Spiel der Marktmechanismen (s. Kommentar #8) immer den größten Erfolg hat.

hvw said...

Soso, "Entwicklung von Technologien ... befördern, die ... wirtschaftlich attraktiv sind." Das kommt davon, wenn man das sowieso schon frei erfundene "iron law of climate policy" in spontane Kommentare einbaut. Auto, Computer, Laser, ... fällt hier irgendjemandem eine bahnbrechende technische Innovation von grosser wirtschaftlicher Bedeutung ein, die nicht als völlig nutzlose Spielerei anfing? Technologien formen Märkte, "wirtschaftliche Attraktivität" kann alleine schon deshalb kein Kriterium für den angestrebten Zweck sein.

"Die entscheidende Frage ist ja die nach den Quantitäten, und da erscheinen dann aktive Bürgermaßnahmen zumeist als gut-gemeintes, in der Sache wirkungsloses symbolisches Tun (das ggf. sogar noch die Illusion verbreitet, man tue ja etwas und so die Entwicklung wirksamer Ansätze behindert)."

Ach ja richtig, das war ja auch genau der Grund, warum man nicht wählen gehen sollte und der Kategorische Imperativ allgemein als wirres Gefasel betrachtet wird.

Was macht man, wenn man etwas gegen den Hunger in der Welt, gegen das Aussterben der Wale, für die universelle Verbreitung von Schusswaffen, für die Ausrottung der Malaria, oder für die Einrichtung von Lehrstühlen der Astrologie unternehmen will? Man gibt den existierenden Lobbyorganisationen Geld und/oder Arbeitsleistung. So schwierig?

"Die wirksamste Klimapolitik der letzten Jahrzehnte war die 1-Kind Politik in China, die der Welt ca. 400 Millionen CO2-Emittenden und Emittenden-Vermehrern erspart hat."

Das war ja wohl der beste und erfolgreichste Troll in der Geschichte der Klimazwiebel.

Wenn ich nicht wüsste, von wem dieser Beitrag stammt, wäre das ja wohl klar ein Fall von "stealth issue advocacy" von der neoliberalen Interessengemeinschaft.

Wohl eher war der ganze Post ein Troll, und ich habe angebissen.

Mathis Hampel said...

Eine erfolgreiche Klimapolitik ist der Hinduismus: 1 Milliarde Vegetarier.

Reiner Grundmann said...

In England schaut man gespannt auf das deutsche Experiment mit dem Atomausstieg. Hier zwei lesenswerte Artikel:

http://www.guardian.co.uk/environment/damian-carrington-blog/2012/may/23/energy-nuclear-power-germany

http://www.guardian.co.uk/environment/blog/2012/may/28/truth-germany-nuclear-phase-out

Reiner Grundmann said...

Ein lesenswerter Beitrag aus dem konservativen Lager der USA, heute veroeffentlicht auf der website des Atlantic Monthly

Anonymous said...

Poor Mr Hans von Storch, if you wrote this blog in the 40's I bet you would say that Adolf Hitler had the best “Climate Policy” You must have one of the deprived minds this world has ever known. What would you suggest that we all go kill our kids to improve out World Climate Policy? I have 3 kids should I just go kill two of them? You sir are a evil man. I will pray for you.